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Anne Steeb

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kopfarbeit: demag® ac 1000-9 hebt kolonnenkopf auf destillierturm in wiener raffinerie

kurze rüstzeit und hohe hubkraft machten den demag ac 1000-9 zur ersten wahl des prangl Teams

ZWEIBRÜCKEN – 20. Juli 2017– Im Rahmen von Wartungsarbeiten stand in der Wiener Raffinerie OMV der Tausch eines rund 13 Tonnen schweren Kolonnenkopfes an. Mit dieser vor allem planerisch anspruchsvollen Aufgabe beauftragte OMV den österreichischen Krandienstleister Prangl, der sich dabei auf die Fähigkeiten des Demag® AC 1000-9 All-Terrain-Kran verließ.

„Jeder Tag Produktionsstopp in einer Raffinerie kostet ein Vermögen. Verzögerungen beim Hub des Kolonnenkopfes auf den Destillierturm in der Wiener Raffinerie OMV waren daher um jeden Preis zu vermeiden“, bringt es Christian Fida, Projektleiter bei Prangl, kurz und bündig auf den Punkt. Deshalb überließ das Prangl Team bei diesem Projekt nichts dem Zufall und plante den Einsatz mit höchster Akribie. Dabei stellte sich schnell heraus, dass die Wahl des für diesen Einsatz am besten geeigneten Krans von entscheidender Bedeutung für den Erfolg des Projekts war.

 

Qual der Wahl: Wippausleger oder Hauptausleger?

„Der zur Verfügung stehende Platz wäre zwar auch für einen kleineren Kran mit wippbarer Gittermastspitze ausreichend gewesen. Allerdings hätten wir viel Gittermast über eine Rohrleitungsbrücke aufbauen müssen, so dass diese Variante aus sicherheitstechnischen Gründen nach reichlicher Überlegung ausschied“, erklärt Fida. Also blieb nur ein größeres Modell. Dieser musste jedoch hubstark genug sein, um die Last mit einer ausreichenden Sicherheitsreserve auf die erforderliche Höhe von 70 Metern zu bringen. Gleichzeitig sollte er so wendig sein, dass er sich in der verwinkelten und von zahllosen Rohrleitungen durchzogenen Raffinerie bewegen konnte. „Damit führte am Einsatz unseres Demag AC 1000-9 kein Weg vorbei, da dieser beide Bedingungen voll und ganz erfüllte. Der AC 1000 ist unser größter Teleskop-Kran, der auch weltweit zu den leistungsstärksten Kranen zählt. Deshalb haben wir ihn kurzerhand von seinem vorherigen Einsatzort in Hamburg nach Wien beordert“, so Fida weiter.

 

Hub mit stiller Reserve

Beim Einsatz in der Raffinerie konnten der AC 1000 aber noch mit einer weiteren Eigenschaft punkten – und zwar mit seiner montagefreundlichen Konstruktion. Denn die Prangl Monteure hatten ein Aufbaukonzept entwickelt, dass sich genau diese Eigenschaft zunutze machte: Zunächst wurde der Kran vor den Toren der Raffinerie mit 100-Meter-Teleskop, Superlift samt Windenrahmen sowie vier Stützen vormontiert und anschließend von Kranfahrer Heinz Schuller unter zwei Rohrbrücken hindurch zum Kranaufstellplatz manövriert. Dort wurde er dann mit 188 Tonnen ballastiert und die Abstützbasis voll ausgefahren. So gerüstet, war er in der Lage, den inklusive Anschlagmitteln 13 Tonnen schweren Kolonnenkopf bei einer Ausladung von 60 Metern auf eine Höhe von 70 Metern anzuheben, um diesen auf dem Destillierturm montieren zu können. „In dieser Konfiguration hätte ich sogar noch 3,5 Tonnen mehr heben können. Damit war unsere Sicherheitsreserve für den Raffinerie-Einsatz mehr als ausreichend“, betont Schuller, für den sich sein Arbeitsgerät auch bei diesem Einsatz wieder einmal als Idealbesetzung bewährt hat. „Der AC 1000 lässt sich super feinfühlig fahren und er hat eine enorme Hubkraft. Bei schwierigen Einsatzbedingungen wie sie in Raffinerien oder sonstigen industriellen Anlagen häufig anzutreffen sind, hat sich diese Kombination schon oft als unschätzbarer Vorteil erwiesen.“

 

„Besser hätte es nicht laufen können!“

Für das Prangl Team und die Raffinerie jedenfalls ging das Hubkonzept ohne Abstriche auf: Eine professionelle Planung in Verbindung mit dem richtigen Arbeitsgerät und einem qualifizierten Team brachte am Ende des Tages den Erfolg, so dass der Hub termingerecht und ohne Verzögerungen über die Bühne ging. Und dass zu guter Letzt auch noch das Wetter passte, darf man daher getrost unter der Rubrik „Glück des Tüchtigen“ verbuchen. Entsprechend positiv fällt das Fazit von Christian Fida aus: „Besser hätte es wirklich nicht laufen können!“

 

 

Über die Prangl Gesellschaft m.b.H.

Unter dem Motto „Wir bewegen die Welt!“ bietet Prangl seinen Kunden umfangreiche Dienstleistungen an. Die Kernkompetenzen des Unternehmens reichen dabei von der Vermietung von Mobilkranen und Arbeitsbühnen bis hin zur Durchführung von Spezialtransporten und Schwerlastverbringungen. Der Fuhrpark im Servicebereich Krane umfasst moderne Einsatzgeräte mit Hubstärken bis 1000 Tonnen, die Prangl sowohl bei Großprojekten im Kraftwerks-, Industrieanlagen- und Wohnbau einsetzt als auch bei Bergungen. Aktuell ist das Unternehmen auch stark bei der Montage von Windkraftanlagen eingesetzt.

 

Das 1965 gegründete Unternehmen betreibt Niederlassungen an sechs Standorten in Österreich sowie in Ungarn, Slowenien, Kroatien und der Slowakei. Erst kürzlich hat man den TÜV-Standard nach ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015 zertifiziert bekommen. Es ist damit das erste Branchenunternehmen im deutschsprachigem Raum mit einem derartig hohen HSEQ-Level.

Weitere Informationen und www.prangl.at

Über Terex
Terex ist ein weltweit tätiger Hersteller von Hubtechnologie, Höhenzugangstechnik und Maschinen zur Materialaufbereitung. In Kombination mit vielfältigen Dienstleistungen bietet Terex Lebenszyklus-Lösungen, die seinen Kunden höchste Investitionsrenditen ermöglichen. Zur Terex Markenfamilie gehören unter anderem Terex, Genie, Powerscreen und Demag. Lösungen von Terex kommen in zahlreichen Branchen zur Anwendung, dazu gehören neben anderen Hoch- und Tiefbau, Infrastruktur, industrielle Fertigung, Transport und Verkehr, Mineralölverarbeitung, Energie, private und öffentliche Versorgung sowie Berg- und Tagebau. Terex unterstützt den Erwerb seiner Maschinen und Anlagen durch Finanzprodukte und Dienstleistungen aus dem Unternehmensbereich Terex Financial Services. Weitere Informationen zu Terex stehen auf der Unternehmenswebsite www.Terex.com, auf LinkedIn www.linkedin.com/company/terex und Facebook www.facebook.com/TerexCorporation zur Verfügung.

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